Die Döner Queen Teil 1+2

http://www.zinnoberfilm.de/img//11aef573a812c0f9.jpgHülya Günes ist Industriekauffrau und als solche traut sie sich einiges zu. 2004 hat sie sich zusammen mit einem türkisch-französischen Partner selbständig gemacht.
Der Zweck der Firma: Herstellung von Dönerspießen. Dazu mietete sie den leerstehenden Schlachthof in Pirmasens mit einer Arbeitsfläche von 10.000 qm² und ihre mittlerweile 18 Angestellten - teils Türken, teils Deutsche – produzieren dort 40 Tonnen Döner pro Monat, die an Schnellimbisse und Großkunden geliefert  werden.
Das Geschäft läuft gut. Dabei hört sich Hülyas Lebensgeschichte erst einmal nicht so an. In Izmir geboren, kam sie mit sechs Jahren nach Deutschland.Der Vater starb, als sie 12 war. Hülya musste nach der Schule direkt arbeiten, um die Mutter zu entlasten. Eine klassisch-türkische Heirat und die Geburt ihrer Tochter erlaubten keine Gedanken an ein anderes Leben. Erst als ihr Mann gewalttätig wurde, brach Hülya aus den vorgegebenen Bahnen aus.
Unter großen Mühen erreichte sie die Scheidung, machte die Ausbildung als Industriekauffrau und verwirklichte ihren Wunsch nach Selbständigkeit. Und dieser Weg scheint erfolgreich zu sein. Die Firma expandiert, das ist auch gut für die Region.
 


 2x30 Min., Farbe, Pal, Beta SP

Kamera und Schnitt: Markus Belde ; Ton: Thomas Henselmann, Karsten Völtz, Til Breidenbach ; Aufnahmeleitung: Renate Betz ; Buch und Regie: Ulrike Bartels und Dieter Zeppenfeld

 

Ein Film für den SWR RP "Mensch! Alltag", Redaktion: Achim Streit 
In Coproduktion mit Seppia Film und France 3.



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