Der Tag der in der Handtasche verschwand

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Frau Mauerhoff wird es unheimlich.
In eindringlichem Flüsterton erzählt sie, dass etwas Unfaßbares vor sich geht. Was sie nicht weiß, ist, dass sie ihr Gedächtnis verliert und neuerdings im Heim lebt.
Die Kamera scheint ihre Verbündete zu sein und sie steht mit ihr in ständigem Dialog. Sie irrt durch ein Labyrinth ihr unbekannter Gänge. Die Dinge, die ihr passieren, erscheinen ihr merkwürdig. Geschäftige Krankenschwestern behaupten, daß sie in einem der Zimmer dieses rätselhaften Hauses wohnen würde - das besagte Zimmer hat sie jedoch noch nie gesehen und so bekommt sie langsam den Verdacht einer kollektiven Verschwörung. Sie möchte nach Hause. In ihrer oft poetischen Sprache und mit ihrem speziellen Humor kann Frau Mauerhoff die beunruhigende Welt, in der sie lebt, sehr nachvollziehbar schildern


Adolf Grimme Preis 2002
Puplikumspreis der Marler Gruppe 2002
Hauptpreis beim Bochumer Festival "Blicke aus dem Ruhrgebiet"
Publikumspreis "Made in Germany" beim Internationalen Kurzfilmfestival Hamburg
Zweiter Preis "Europa und seine Menschen" beim Filmfestival Bad Liebenstein
Förderpreis des Landes NRW für junge Künstlerinnen und Künstler in der Sparte Filmregie
Silver Award / Reportage Internationales Fernsehfilmfestival Biaritz
Preis der Bürgermeisters der Stadt, Academia Film Olomouc, Tschechien
1. deutscher Kurzfilmpreis, Kurzfilmfestival Ludwigsburg Nominiert für den Kamerapreis 2001  


33 / 45 Min., Farbe, Pal, Beta SP

Kamera, Ton, Schnitt, Buch und Regie: Marion Kainz

Ein Dokumentarfilm (45') für den WDR, "Menschen hautnah", Redaktion: Enno Hungerland
Ein Dokumentarfilm (33') für WDR / ARTE, Redaktion: Jutta Krug


Erstausstrahlung (45'): 4.4.2001 WDR
Erstausstrahlung (33'): 21.3.2001 ARTE
Sendetermine (45'): 1.4.2002 MDR ; 3.4.2002 PHOENIX ; 1.5.2002 WDR


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